Joseph von Eichendorff (1788-1857)
Geboren auf Schloss Lubowitz (Lubowice, heute: Polen). Er besuchte das katholische Gymnasium in Breslau. Später studierte er Jura in Halle und Heidelberg. 1808 unternahm er eine Reise, die ihn unter anderem nach Paris und Wien führte. Sein Jura-Studium schloß er 1812 in Wien ab.
1815 heiratete Eichendorff, mit seiner Frau hatte er drei Kinder.
1816 trat er in den preußischen Staatsdienst ein, zunächst war er Referendar in Breslau, 1821 katholischer Kirchen- und Schulrat in Danzig, 1824 Oberpräsidialrat in Königsberg. 1841 wurde er zum Geheimen Regierungsrat ernannt.
Eichendorff starb am 26. November 1857 in Neisse (Schlesien).
Berühmt sind vor allem seine Gedichte, von denen viele vertont wurden. Außerdem schrieb er Erzählungen, Romane und einige Theaterstücke.

 Werke (Auswahl):
1815: Ahnung und Gegenwart
1819: Das Marmorbild
1826: Aus dem Leben eines Taugenichts
1836: Das Schloß Dürande