John Irving (1942)
Geboren wurde er als John Wallace Blunt, seine Mutter trennte sich vor seiner Geburt von seinem Vater, sein Stiefvater - Collin F. N. Irving, ein Professor für russische Geschichte - adoptierte ihn später. In der Schule litt er an Legasthenie, begann aber mit 14 Jahren zu schreiben und zu ringen, dies ware seine beiden Leidenschaften: Schreiben und Ringen.
("Schreiben ist wie Ringen. Man braucht Disziplin und Technik. Man muss auf eine Geschichte zugehen wie auf einen Gegner.)
Irving studierte zunächst an der Universität von Pittsburgh, dann - 1962/1963 - zwei Semester in Wien, dann an der Universität von New Hampshire. Schließlich bekam er eine Dozentenstelle an einem College in Vermont.
Mit seinem vierten Roman - Garp und wie er die Welt - schaffte er den Durchbruch, gab seine Dozentenstelle auf und wurde ein freier Schriftsteller.
Heute lebt Irving abwechselnd in Vermont und Toronto.

Bücher in deutscher Übersetzung (Auswahl):
1985: Laßt die Bären los! (1968)
1989: Die wilde Geschichte vom Wassertrinker (1972)
1986: Eine Mittelgewichts-Ehe (1974)
1979: Garp - und wie er die Welt sah (1978)
1982: Das Hotel New Hampshire (1981)
1988: Gottes Werk und Teufels Beitrag (1985)
1990: Owen Meany (1989)
1993: Rettungsversuch für Piggy Sneed (1993)
1995: Zirkuskind (1994)
1996: Die imaginäre Freundin (1996)
1999: Witwe für ein Jahr (1998)
2002: Die vierte Hand (2001)
2006: Bis ich dich finde (2005)
2009: Letzte Nacht in Twisted River (2010)

Links:
Interview mit Gert Scrobel auf 3sat
Über Leben und Werk von John Irving. Von Daniela Ecker in der Leselust.