Die Droge lockt mit der Möglichkeit, mit sich selbst eins zu werden, die Droge entspricht auf der Seite der Dinge dem Selbstbewusstsein als Ursprung seiner selbst (organloser Körper).

"Die Drogenproduktion ist die Gottesgenese selber; Dingniederschlag der Disponibilitätsrepräsentanz des organlosen Körpers als Pflanzlichkeit und Pflanzenauszug, rückwirkend auf den Menschorganismus als dessen peremptorische Exkulpation. Von wegen Unschuld der Pflanzen - ob drogenstofflich im engeren Sinn oder nicht, sie sind (eben wenn nicht) das Schuldakkumulat des Gottes selber ohne dramatisch imponierender Todestransit ins Anorganisch-Tote."
Rudolf Heinz, Sucht
in: Pathognostische Studien II, 161

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