Aufbruch
Helmut Brandt: ohne Titel


 
Man sitzt am Meer, verliert sich im Blick auf diese Weite und dieses Licht. Um wieviel mächtiger wäre die Erfahrung von Unendlichkeit und Ausgesetztsein, befände man sich allein mitten auf dem Meer.

"Allein, allein mit meinen Gedanken, abhängig vom Gutdünken des Meeres, vom Mitleid des Windes und des Seesturms. Wenn jemand eine Wunde hat, eine tiefe, verborgene, dann muß er aufs Meer hinausfahren, allein, mutterseelenallein.
Ein größeres Glück hatte ich nie verspürt."
Alexandros Papadiamantis, Die rosenfarbenen Strände, 16
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