Erfahrung

 
Man fotografiert das, was man verliert oder was man zu verlieren glaubt. Es ist die Rettung des Vergänglichen in die Ewigkeit des Bildes. Jedes Fotografieren müsste von Trauer begleitet sein.

"Die Fotografie ist eine elegische Kunst, eine von Untergangsstimmung überschattete Kunst. (...) Jede Fotografie ist eine Art memento mori. Fotografieren bedeutet teilnehmen an der Sterblichkeit, Verletzlichkeit und Wandelbarkeit anderer Menschen (oder Dinge). Eben dadurch, daß sie diesen einen Moment herausgreifen und erstarren lassen, bezeugen alle Fotografien das unerbittliche Verfließen der Zeit."
Susan Sontag, Über Fotografie, 21
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