Klaus Heinrich (1927)
Geboren 1927 in Berlin.
Mit 15 Jahren wurde er als Luftwaffenhelfer eingezogen, 1943 ein Verfahren wegen Wehrkraftzersetzung und Defätismus gegen ihn geführt.
Ab 1945/46 studierte er Rechte und Philosophie, Soziologie und Theologie, Kunst- und Literaturgeschichte an der Friedrich-Wilhelm-Universität in Berlin. 1948 war er studentischer Mitbegründer der Freien Universität Berlin. 1952 Promotion, 1964 Habilitation, 1971 Ordentlicher Professor für Religionswissenschaft auf religionsphilosophischer Grundlage, emeritiert seit 1995.

Bücher (Auswahl):
1964: Versuch über die Schwierigkeit nein zu sagen
1966: Parmenides und Jona
1983: Vernunft und Mythos
Dahlemer Vorlesungen:
1981: tertium datur. Eine religionsphilosophische Einführung in die Logik
1986: anthropomorphe. Zum Problem des Anthropomorphismus in der Religionsphilosophie
1993: arbeiten mit ödipus. Begriff der Verdrängung in der Religionswissenschaft
2000: vom bündnis denken. Religionsphilosophie
2001: psychoanalyse sigmund freuds und das problem des konkreten gesellschaftlichen allgemeinen
2007: Aufklärung in den Religionen. gesellschaftlich vermitteltes naturverhältnis. Begriff der Aufklärung in den Religionen und in der Religionswissenschaft
2006: arbeiten mit herakles. Zur Figur und zum Problem des Heros

Links:
Bibliographie der Veröffentlichungen von Klaus Heinrich, mit Textauszügen und Bildern