Friedrich Wilhelm Joseph Schelling (1775-1854)
geboren in Leonberg bei Stuttgart in einer schwäbischen Pfarrersfamilie
Schon mit 15 Jahren begann er mit einer Sondergenehmigung sein Studium im Tübinger Stift. Dort befreundete er sich mit Hölderlin und Hegel.
Mit 23 Jahren wurde Schelling Professor der Philosophie in Jena (Berufung durch Goethe). Später Professuren in Würzburg, München, Erlangen und schließlich ab 1841 in Berlin
1803 heiratete Schelling Caroline Böhmer-Schlegel (Witwe von Johann Franz Wilhelm Böhmer, geschiedene Frau von August Wilhelm Schlegel). Die 12 Jahre ältere Caroline war die große Liebe seines Lebens. Sie starb 1809. Danach hereitate er Pauline Goetter.
Je älter er wurde, desto mystischer und unverständlicher wurde seine Philosophie.
Er starb in dem schweizerischen Kurort Bad Ragaz. Dort steht sein Grabmal, das der Bayernkönig Maximilian II., dessen Lehrer er gewesen war, ihm gestiftet hat, mit der Inschrift: "Dem ersten Denker Deutschlands".

Links:
zur Entwicklung seines Denkens
Stanford Encyclopedia of Philosophy