Ingeborg Bachmann (1926-1973)
geboren in Klagenfurt ("Klagen"!), Kriegserfahrung als Kind
Sonderling in der Schule (ihre Matura-Arbeit schreibt sie in Hexametern, nach dem üblichen "Notensystem nicht qualifizierbar"). Mit 15 Jahren liest sie den "Mann ohne Eigenschaften".
ab 1945 Studium der Philosophie, Germanistik und Psychologie, 1947 Praktikum am "Steinhof", Promotion über die Philosophie Martin Heideggers
1948 lernt sie in Wien Paul Celan kennen. In Wien Arbeit beim Rundfunk ("Rot-Weiß-Rot"), Gelegenheitstexte für Zeitungen. 1953 literarischer Durchbruch bei einer Lesung der Gruppe 47.
1958-1963 Beziehung mit Max Frisch
1964 Verleihung des "Georg-Büchner-Preises" - 1968 Verleihung des Großen Österreichischen Staatspreises für Literatur
Am 17. Oktober 1973 stirbt Ingeborg Bachmann an den Folgen schwerer Brandverletzungen in Rom

Werke (Auswahl):
1946: Die Fähre (Erzählung)
1952: Ein Geschäft mit Träumen (Hörspiel)
1953: Die gestundete Zeit (Lyrik)
1955: Die Zikaden (Hörspiel)
1956: Anrufung des großen Bären (Lyrik)
1958: Der gute Gott von Manhattan (Hörspiel)
1971: Malina (Roman)