Sprache
Helmut Brandt: ohne Titel

 
Sprechen macht uns zugehörig. Indem wir uns mittels der Sprache einreihen in endlose Wortkaskaden, die befruchten, Impulse vermitteln, Emotionen entfachen, sind wir Teil eines Ganzen und finden Schutz vor der Sprachlosigkeit unserer Einsamkeit.

"Im Grunde interessiert und zählt für uns nur das, was wir teilen, was wir weitergeben und vermitteln. Wir möchten uns immer als Glied einer Kette fühlen, wie soll ich sagen, als Opfer und Träger einer unerschöpflichen Ansteckung. Und die größte Ansteckung, die Ansteckung, die allen zugänglich ist, ist die der Worte, dieser Plage des Redens."
Javier Marķas, Dein Gesicht morgen. 1 Fieber und Lanze, 469
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