Tod
Helmut Brandt: ohne Titel


 
Menschliches Dasein ist ein bestimmtes Verhältnis zum eigenen Tod. Es gibt nicht den Tod, sondern nur ein Sein zum Tode. Das Sein zum Tode ist die Möglichkeit, sich vorlaufend in die Zukunft als Ganzes zu gewinnen.

"So wie das Dasein vielmehr ständig, solange es ist, schon sein Noch-nicht ist, so ist es auch schon immer sein Ende. Das mit dem Tod gemeinte Enden bedeutet kein Zu-Ende-sein des Daseins, sondern ein Sein zum Ende dieses Seienden. Der Tod ist eine Weise zu sein, die das Dasein übernimmt, sobald es ist."
Martin Heidegger, Sein und Zeit, 245
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